27. Januar als Tag der nationalen Besinnung

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der ehemalige Wehrbeauftragte des Bundestages Reinhold Robbe, hat den 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zum Anlass genommen, sich für den 27. Januar als „arbeitsfreien Zentralen Gedenktag für die Opfer der Hitler-Diktatur“ auszusprechen. Dieser Gedenktag wäre ein wichtiger Beitrag dafür, das Andenken an die Opfer zu erhalten und gleichzeitig alle künftigen Generationen an die spezielle deutsche Verantwortung für Menschenwürde, Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit zu erinnern.

Dieser Vorschlag ist zu begrüßen. Nicht um einen weiteren arbeitsfreien Tag zu genießen. Vielmehr brauchen wir einen Tag der nationalen Besinnung, des Dialogs und der Begegnung. Wenn es gelänge, im Blick auf Fragen wie Aufnahme von Flüchtlingen, Rechte von Minderheiten, Beziehungen zum Staat Israel einen breiten und echten Meinungsaustausch zu organisieren, hätte wir aus der Vergangenheit gelernt!

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