„70 Jahre Israel – Von der Idee zum lebendigen Staat“

Die Regionalgruppe Ilmenau-Arnstadt des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.“ lädt am Dienstag, dem 26. Juni 2018, ein, den Weg Israels von der Idee eines Judenstaates bis zur heutigen Realität mitzugehen.  Dazu hat sie den Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum, Pfarrer i.R. Ricklef Münnich, für einen Vortrag gewonnen. Er beginnt um 19.30 Uhr im Katholischen Gemeindehaus Ilmenau, Unterpörlitzer Str. 15. Der Eintritt ist frei.

„Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen.“ Diese Hoffnung setzte Theodor Herzl 1902 auf das Titelblatt seines Romans „Altneuland“. Aus der Visions Herzls sollte in weniger als 50 Jahren Wirklichkeit werden. Vor 70 Jahren, am Nachmittag des 14. Mai 1948, rief David Ben Gurion in Tel Aviv den Staat Israel aus.

Allerdings hatten die britische Kolonialpolitik und ihre Folgen dem neuen „Judenstaat“ (so Herzls Manifest) etliche Probleme ins Nest gelegt, die zum Teil bis heute ungelöst sind. Noch in derselben Nacht der Staatsgründung marschierten fünf arabische Armeen ein, um die Gründung des jüdischen Staates rückgängig zu machen. Das Ziel ist bis heute nicht aufgegeben.

Doch dem gegenüber steht heute Israel als einzigartige Erfolgsgeschichte. „Vom sozialistischen Staat zur High-Tech-Nation“ könnte man sie nennen. Den Weg dahin möchte Ricklef Münnich nachzeichnen. Er kennt das Land: Zwei Jahre studierte er an der Hebräischen Universität Jerusalem und besuchte Israel anschließend immer wieder allein oder mit Reisegruppen.

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