Blickpunkt „Jerusalem im Gebet“

Jerusalem ist wieder Thema.
Nein, Jerusalem ist immer Thema!

Deshalb laden die Jüdische Landesgemeinde Thüringen und die Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum zu einer neuen Veranstaltungsreihe ein: „Blickpunkt Jerusalem“. Mit ihr können Fragen und Erscheinungen der Gegenwart wie die Debatte um Jerusalem als Hauptstadt Israels oder die rasant anwachsende Besucherzahl an der Umfassungsmauer des früheren Tempels („Klagemauer“) in größere Zusammenhänge eingeordnet werden.

Rabbiner Zsolt Balla spricht am Mittwoch, dem 25. April 2018, um 19 Uhr, über
Jerusalem im jüdischen Gebet
Vortragsort: Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt

Gott im Gebet zu preisen gehört zum Leben eines gläubigen Juden, ist tägliches Bedürfnis. Im Gebet kommt Jerusalem als Ort, an dem der jüdische Tempel stand und die Priester Dienst taten, sehr große Bedeutung zu. Es ist der Ort, von dem alle Gebete zum Himmel aufsteigen. So hat Jerusalem einen besonderen Klang in der jüdischen Liturgie bekommen. Herzliche Einladung, etwas davon zu erlauschen!

Zsolt Balla ist in Budapest, Ungarn, geboren. Er hat einen M. Sc als Wirtschaftsingenieur und sammelte früh Erfahrungen als Dozent bei jungen jüdischen Lerngruppen. Im Jahr 2009 schloss er seine Ausbildung als Rabbiner am Rabbinerseminar zu Berlin ab. Außerdem ist er Kantor und Musiker. Seit 2010 lebt er mit seiner Frau Marina und zwei Töchtern in Leipzig, wo er als Gemeinderabbiner tätig ist.

Ein Plakat zur Veranstaltung zum Ausdruck und zur Weitergabe steht zum Download bereit.

Alle Themen und Termine der Reihe:

  • 21. Februar 2018: Prof. Dr. Günter Stemberger (Wien), Die Bedeutung Jerusalems und des Tempels im rabbinischen Judentum
  • 25. April 2018: Rabbiner Zsolt Balla (Leipzig), Jerusalem im jüdischen Gebet
  • 20. Juni 2018: Pfarrer Teja Begrich (Mühlhausen), Jerusalem im Evangelischen Gesangbuch (zusammen mit Christian Kropp)
  • 29. August 2018: Georg Rössler (Jerusalem), Warum haben wir (alle) Aktien in Jerusalem?
  • 17. Oktober 2018: Pfarrer i.R. Ricklef Münnich, Hinauf nach Jerusalem. Die heilige Stadt im Neuen Testament

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