Verwoben. Jiddische Sprache und Jüdische Lebenswelten

Vortrag von Dr. Diana Matut

Im digitalen Zeitalter hat eine neue Auseinandersetzung um Wort und Wahrheit begonnen. Die Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen lädt daher in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen und der Evangelischen Erwachsenenbildung Thüringen in diesem Jahr zu einer dreiteiligen Reihe ein, die auf die Bedeutung der Schrift & Sprache im jüdischen Leben hinweisen will.

Die Veranstaltungen finden statt im Kultur- und Bildungszentrum der jüdischen Gemeinde, Juri-Gagarin-Ring 21 – dem Erfurter Hirschgarten gegenüber gelegen.

Dr. Diana Matut
(Foto: Antje Seeger)

Am zweiten Abend, am Mittwoch, dem 3. Juli 2019, um 19 Uhr, spricht Dr. Diana Matut, Lehrkraft am Seminar für Judaistik/Jüdische Studien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, über die Lebens- und Gestaltungskraft der jiddischen Sprache und ihre Beduetung für das Leben und Überleben der jüdischen Gemeinschaft.

Geschichte, Kultur und Identität osteuropäischer Jüdinnen und Juden waren und sind mit der jiddischen Sprache aufs Engste verbunden. Dabei begann die Entwicklung des Jiddischen vor über tausend Jahren im Westen Europas und war verwoben mit der Genese der jüdischen Gemeinschaften. Jiddisch und Jiddischkejt (jüdische Lebensweise, das Jüdisch-Sein) waren ohne einander nicht denkbar.

Dieser Vortrag will nicht nur zur Geschichte des Jiddischen Auskunft geben, sondern dessen umfassende kulturelle Bedeutung in verschiedenen jüdischen Lebenswelten durch die Jahrhunderte bis in unsere Zeit darstellen.

Download des Plakates hier…

Der nächste Termin der Reihe „Schrift & Sprache“:

  • Mittwoch, 21. August 2019, 19 Uhr: Pfarrer i.R. Ricklef MünnichAlefBet – Das Fundament der Welt. Vom Sinn der hebräischen Buchstaben

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