Den Antisemitismus ausgerottet – eine Lebenslüge der DDR

Bild: Jassir Arafat auf Freundschaftsbesuch bei Erich Honecker

Jassir Arafat auf Freundschaftsbesuch bei Erich Honecker, 1982, Foto: Bundesarchiv, 183-1982-0310-027, CC-BY-SA 3.0

Die ›Mär vom Antisemitismus in der DDR‹ überschrieb ein Historiker vor zehn Jahren seine Untersuchung. Tatsächlich war bei der Frage nach Antisemitismus in ihrer Republik die Mehrzahl der DDR-Bürger überzeugt: »Das hat’s bei uns nicht gegeben !« (so lautete der Titel einer heftig umstrittenen Ausstellung der Amadeu Antonio Stiftung, die 2007 erstmals diesen Mythos beleuchtete).

Im Rahmen einer Veranstaltung der 26. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur zeigt Pfarrer i.R. Ricklef Münnich in seinem Vortrag „Den Antisemitismus 
mit Stumpf und Stiel ausgerottet
. Eine Lebenslüge der DDR“ am Montag, dem 12. November 2018, 19 Uhr, in der Erfurter Begegnungsstätte Kleine Synagoge, dass jüdische Lebensäußerungen in der DDR bis Mitte der 80er-Jahre behindert wurden. Außenpolitisch galt hingegen gegenüber dem Staat Israel ein strikter Antizionismus, der den jüdischen Staat als Handlanger des US-Imperialismus diffamierte, ja sogar dessen Vernichtung förderte.

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