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175 Jahre Mühlhäuser Synagoge

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Synagoge Mühlhausen

Das Mühlhäuser Rechtsbuch dokumentiert um 1220 Juden in der Reichsstadt Mühlhausen. Eine Synagoge findet um 1380 schriftliche Erwähnung. Die heutige Synagoge wurde am 6. August 1841 in der Jüdenstraße 24 eingeweiht. Sie wurde am 9. November 1938 geschändet und nach 1945 der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen übergeben. Die Bemühungen zur Erhaltung wurden im November 1998 mit der Wiedereinweihung gekrönt.

Die Geschichte des Gotteshaus ist ein Spiegel der Geschichte der jüdischen Minderheit Mühlhausens in den letzten 175 Jahren mit all ihren Facetten. Die Stadt, die Jüdische Landesgemeinde Thüringen und der Christlich-jüdische Arbeitskreis im Evangelischen Kirchenkreis Mühlhausen begehen das Jubiläum der Weihe der Synagoge gemeinsam am Freitag, dem 5. August um 16 Uhr mit einem Empfang in der Rathaushalle und um 17.30 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Mühlhäuser Synagoge.

Weitere Veranstaltungen zum Jubiläum „175 Jahre Mühlhäuser Synagoge“:

Donnerstag, 4. August 2016, 19 Uhr
Ort: Synagoge, Jüdenstraße 24
Vortrag von Martin Sünder, Vorsitzender des Mühlhäuser Geschichts- und Denkmalpflege- vereins e.V., „Auf dem Weg zur Mühlhäuser Synagoge von 1841“

Freitag, 5. August 2016, 14 Uhr und 15 Uhr
Ort: Synagoge, Jüdenstraße 24
Öffentliche Führungen von Schülerinnen und Schülern des Evangelischen Schulzentrums Mühlhausen durch das Gebäude. Im Innenhof musizieren Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule „Johann Sebastian Bach“ Mühlhausen.

Sonntag, 7. August, 17 Uhr
Ort: Synagoge, Jüdenstraße 24
Konzert von Annette Nötzoldt (Mühlhausen), Flöte, und Alyosha Ryabinow (Zichon Ja’akov), Flügel