Wir sind Juden aus Breslau – Premiere in Erfurt

Am 21. Februar 2017 zeigt der Kinoklub am Hirschlachufer um 19 Uhr als Erfurter Premiere den Kinofilm „Wir sind Juden aus Breslau“ der Regisseure Karin Kaper und Dirk Szuszies.

Beide werden anwesend sein, ebenso wie der jüdische Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum sowie langjähriger Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Wolfgang M. Nossen. Er ist einer der Protagonisten des Films.

Weitere Termine sind der 20. und 22.02.2017, jeweils um 19 Uhr.

Die Regisseure sagen über ihren Film:

Die Idee zu diesem Film wurde an uns Regisseure von der Slavistin und Autorin Maria Luft, (Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg) herangetragen, die seit Jahrzehnten eine enge Bindung zum heutigen Wrocław hat. Gemeinsam entwickelten wir das Konzept, möglichst viele hochbetagte jüdische Überlebende in das Filmprojekt miteinzubeziehen. Es war also von Anfang an erklärte Absicht, nicht ein individuelles Schicksal oder das einiger weniger in den Fokus zu rücken, sondern ein Generationenporträt derjenigen zu zeigen, die 1933 Kinder oder Jugendliche waren und eigene Erinnerungen an diese Zeit haben. Die Breslauer Juden haben weder in Deutschland noch in Polen einen Platz im öffentlichen Bewusstsein – obwohl hier die drittgrößte jüdische Gemeinde der Zwischenkriegszeit in Deutschland lebte. Der Film versucht, diese Lücke zu schließen. Mit Unterstützung von Maria Luft und der Historikerin Katharina Friedla (Gedenkstätte Yad Vashem/Israel), die sich in ihrer Doktorarbeit mit „Juden in Breslau/Wroclaw 1933–1949. Überlebensstrategien, Selbstbehauptung und Verfolgungserfahrungen“ befasst hat, gelang es, Protagonisten zu finden, die einen wirklich repräsentativen Eindruck ihrer Generation und der Zeit vermitteln können. Uns Regisseuren ist bewusst, dass jede einzelne mitwirkende Person einen eigenen Film verdient hätte. An dieser Stelle möchten wir aber darauf hinweisen, dass dieses Vorgehen nicht dem Grundgedanken dieses Projekts entsprochen hätte. Alle Protagonisten des Films waren und sind von der Intention angetan und stehen hinter dem Konzept. Wir Regisseure verneigen uns in Demut vor den Lebensläufen dieser wunderbaren Menschen und hoffen, einen Beitrag dazu zu leisten, dass all ihre Schicksale nicht in Vergessenheit geraten.

Die Idee zu diesem Film wurde an uns Regisseure von der Slavistin und Autorin Maria Luft, (Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg) herangetragen, die seit Jahrzehnten eine enge Bindung zum heutigen Wrocław hat. Gemeinsam entwickelten wir das Konzept, möglichst viele hochbetagte jüdische Überlebende in das Filmprojekt miteinzubeziehen.

Es war also von Anfang an erklärte Absicht, nicht ein individuelles Schicksal oder das einiger weniger in den Fokus zu rücken, sondern ein Generationenporträt derjenigen zu zeigen, die 1933 Kinder oder Jugendliche waren und eigene Erinnerungen an diese Zeit haben. Die Breslauer Juden haben weder in Deutschland noch in Polen einen Platz im öffentlichen Bewusstsein – obwohl hier die drittgrößte jüdische Gemeinde der Zwischenkriegszeit in Deutschland lebte.

Der Film versucht, diese Lücke zu schließen. Mit Unterstützung von Maria Luft und der Historikerin Katharina Friedla (Gedenkstätte Yad Vashem/Israel), die sich in ihrer Doktorarbeit mit „Juden in Breslau/Wroclaw 1933–1949. Überlebensstrategien, Selbstbehauptung und Verfolgungserfahrungen“ befasst hat, gelang es, Protagonisten zu finden, die einen wirklich repräsentativen Eindruck ihrer Generation und der Zeit vermitteln können.

Uns Regisseuren ist bewusst, dass jede einzelne mitwirkende Person einen eigenen Film verdient hätte. An dieser Stelle möchten wir aber darauf hinweisen, dass dieses Vorgehen nicht dem Grundgedanken dieses Projekts entsprochen hätte. Alle Protagonisten des Films waren und sind von der Intention angetan und stehen hinter dem Konzept. Wir Regisseure verneigen uns in Demut vor den Lebensläufen dieser wunderbaren Menschen und hoffen, einen Beitrag dazu zu leisten, dass all ihre Schicksale nicht in Vergessenheit geraten.

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